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Veranstaltung:

02.Februar 2017

Keine grüne Plakette fürs Containerschiff?

Schiffsverkehr und Umweltschutz
Oldenburg, Schlaues Haus, 19:30 - 21:00 Uhr

Die Nordsee gehört zu den meistbefahrenen Meeren der Welt. Das hat Folgen für das Ökosystem: Schiffsemissionen, Lärm, Müll, Rückstände von giftigen Lacken und  ausgelaufene Chemikalien machen dem Meer zu schaffen. Lange unbeachtet blieb zudem aber auch die Gefahr, die dem hiesigen Ökosystem durch eingeschleppte Arten aus fernen Regionen droht. Wie sieht diese Gefahr für die Meeres- und Landbewohner konkret aus und wie können die Küstenregionen besser geschützt werden? 

Experten:
Prof. Dr.-Ing. Axel Hahn
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Department für Informatik

Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Chemie und Biologie des Meeres

Prof. Dr. Bernd Blasius
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Chemie und Biologie des Meeres 

Prof. Dr. Klaus-Jürgen Windeck
Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth


Moderation:
Ulrike Nehls
Oldenburger Hörfunk- und Fernsehredakteurin

Hintergrund:
Schmutzige Schiffe

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Oldenburg

Diskussionsformat:
Wissenschaft im Fokus

Kurz und knackig – darum geht es bei Wissenschaft im Fokus. Vier bis sechs Forscherinnen und Forscher oder Forschungsteams stellen sich, ihr Projekt und ihre Ergebnisse zu einem bestimmten Thema vor, und zwar möglichst kreativ und anschaulich. Das Publikum notiert während der Präsentationen (und auch während der anschließenden Diskussion) all seine Fragen und Anmerkungen auf Notizzetteln, diese werden eingesammelt, vom Moderator vorsortiert, gebündelt und in die Diskussion gegeben. Keine doppelten Fragen, keine ausufernden Einleitungen – so können (fast) alle Beiträge aus dem Publikum berücksichtigt werden. Und sollte doch noch etwas offen bleiben, werden diese Fragen im Anschluss auf der Diskussionsplattform veröffentlicht und dort von den Forscherinnen und Forschern beantwortet.

Den Hintergrund dieses Dialogformats lieferte die Veranstaltung Fokus Neukölln, welche erstmals im vergangenen Jahr von WiD, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und der Bürgerstiftung Neukölln durchgeführt wurde. Dabei standen Forschungsprojekte rund um den Berliner Bezirk Neukölln im Mittelpunkt.


Anfahrt:
Schlaues Haus Oldenburg

Am 31.01.17 09:59 schrieb Dierk Dettmers:
Sehr geehrte Damen und Herren,
in Bezug auf die am 02. Februar stattfindenden Veranstaltung zum Thema "Schifffahrt und die Folgen für die Umwelt" im Schlauen Haus Oldenburg, habe ich folgende Fragen:
1.)
In welchem Maß wirken sich die von Ihnen angesprochenen Auswirkungen der Schifffahrt wie Abgase, giftige Chemikalien, Müll auf die Qualität des Flusswassers - z. B. die Weser - aus?
2.)
Gibt es Erkenntnisse der Schadstoffanlagerung in den Flüssen?
Hier interessiert insbesondere die Verbringung in Binnengewässer ( Siele / Gräben) auch durch ständiges Ausbaggern der Flusssohlen.
Am 30.01.17 23:20 schrieb Leenert Cornelius:
Fragen zur Diskussion "Schifffahrt und die Folgen", 2. Februar Schlauen Haus Ol
->Eine sich entwickelnde Schifffahrt grenzenlos, ohne Sozialstandards, immer grösser und billiger hat auch Ansprüche:
Häfen liegen meistens im Bereich von Flussmündungen. Es muss gebaggert werden:
Tief, breit und gerade, damit die " immer dicker werdenden" Pötte voll abgeladen den Zielhafen am besten ohne Hilfe der Tide jederzeit ansteuern können. Die Brackwasserzone läuft dabei immer weiter stromaufwärts, mit Ihr folgend: Schadstoffe,Sedimentablagerungen und eine sterbende Marsch von allerhöchstem ökologischem Wert .
Frage:
1. Stellt eine Versalzung der Flüsse für die Wissenschaft überhaupt ein Problem da?
2. Neben einer bloßen Festellung gibt es keine Strategie und kein Modell gegen eine zunehmende Versalzung. Darf man als leittragender Landwirt mit Weidewirtschaft auf Grünland und zunehmend versalztem Weserwasser in den Gewässern, Hilfe von der Wissenschaft erwarten?

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