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Nächste Veranstaltung:

20.November 2018

Einem Roboter wäre das nicht passiert!

Wie Künstliche Intelligenz und die Digitalisierung unsere Arbeitswelt verändern
Kassel, Bürgerhaus Philipp-Scheidemann-Haus, 19 - 20.30 Uhr

SOundSO gesehen:
Work Life Balance und Digitalisierung

Stimmen vom Abend in Berlin

Auszug der Bürgerstimmen in Berlin:

  • Wer soll das entscheiden, wie Digitalisierung zu organisieren ist?
  • Wie kann man Schülern in einer digitalen Welt Demokratieverständnis beibringen - also mit anderen, vielleicht gänzlich anderen Meinungen umzugehen?
  • Medienkompetenz insbesondere für bildungsferne Schichten wichtig in Kombination mit der Förderung sprachlicher Fähigkeiten, insbesondere im Kontext von Fake News.
  • Was bedeutet Digitalisierung im Unterricht hinsichtlich Datenschutz, Urheberrechte, etc.?
  • Mensch muss in der Diskussion immer im Mittelpunkt stehen.

Abschlussstatements:

  • Bedarf von Lehrerinnen und Lehrer in den Diskurs bringen, Umsetzung von Konzepten muss heute sein und nicht erst nach Forschungsvorhaben, Experimentierfreudigkeit, Rahmenbedingungen schaffen
  • Analoges Lernen um Grundlage für digitale Kompetenzen zu schaffen; z.B. Schach spielen um Programmierverständnis zu erlangen
  • Verstehen von digitalen Prozessen wichtiger als Bedienung, Potentiale der Digitalisierung und Technologisierung nutzen, Konflikt- und Diskussionsfähigkeit als auch kollektives Handeln vorantreiben

Kurz und knapp:
Der Abend auf den Punkt gebracht

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Karlsruhe

Video:
Die Diskussion in voller Länge

Anfahrt: Kulturzentrum am Münster

Stimmen vom Abend in Magdeburg

Auszug der Bürgerstimmen in Magdeburg:

  • Digitalisierung in Unternehmen und der Lebensweise nichts neues; Entwicklung der DIgitalisierung schon lange; Anpassung der Unternehmen bereits gegeben, vor allem im Westen - im Osten kommt man nicht hinterher
  • Bereiche, in den Handlungsbedarfe sind: digitale Infrastruktur, Schulische Einrichtungen, als Orte wo digitales Lernen eine Schlüsselkompetenz sein muss, Rahmenbedingungen für Datenschutz und Beratung für Digitalisierung für Unternehmen 
  • partizipativer Prozess nötig um faire Arbeitsbedingungen zu schaffen 
  • Ersatz von Fachkräften durch Automatisierung und Algorithmen -> Frage: wie mit  denen umgehen, die gut ausgebildet sind aber wegrationalisiert werden? Spezifizierung vorantreiben, neue Arbeitsfelder? 
  • Offene Fragen: Wie soll Deutschland mit global und internationalen (Tech-)Unternehmen mithalten? Was muss geschehen/was brauchen wir? was muss auf politischer Ebene passieren hinsichtlich Schule/Kita/Infrastruktur?

Abschlussfrage eines Zuschauers: “Was würden sie sich konkret wünschen, wie die Arbeitswelt von morgen gestaltet sein soll?”

  • Spath: Bildungsebene stärker dualer ausgerichtet, Verbindung zwischen Unternehmen und schulischen Institutionen zentral
  • Schmicker: Neuer Bereich in der Schule -> Arbeitswelten, Bereiche stärker kennenlernen & Selbstkompetenz der jungen Menschen fördern
  • Kull: in Schulen wird rückwärts gelernt -> erst Interesse der Kinder/Schüler aufnehmen, daran die ersten Lerninhalte auswählen und in Themen einführen (z.B. für unbeliebte Fächer wie Mathe, Physik, etc.), Begeisterung und Interesse fördern; Neuausrichtung der Art und Weise wie wir Lernen
  • Forsch: das Menschen sich nicht nur als Beschäftigte eines Unternehmens sehen, sondern sich mit eigenen Bürgerrechten identifizieren und diese wahrnehmen

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Berlin

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Lübeck

Stimmen vom Abend in Lübeck

Auszug der Bürgerstimmen in Lübeck:

  • Digitalisierung kann auch einschränken -> Kontrollaspekt vs. Vereinfachung
  • Beispiel der schlechten Arbeitsbedingungen in großen Logistikzentren: Keine technische sondern eine ethische Diskussion
  • Es geht nicht darum, laufend immer mehr Programmierer zu entwickeln; aber wenn man jahrelang in der Schule programmieren lernt, wird man Jugendlichen keine Märchen mehr erzählen können, sie werden technologische Entwicklungen besser einschätzen und hinterfragen können
  • Das Problem ist nicht die Hardware, die können sich Schulen leisten; Schulen finden jedoch kaum Lehrer, die den Schülern Digitalisierung/Informatik vermitteln
  • Wissenserwerb ist nicht mehr „in“ -> Warum Vokabeln pauken, wenn man das Smartphone immer dabei hat?
  • „Digital literacy“ bedeutet nicht nur Kompetenzerwerb im digitalen Bereich, sondern auch Bewusstseinsbildung über den Umgang mit digitalen Medien
  • Der Begriff der „Digital Natives“ ist irreführend; es handelt sich eher um digitale Waisen -> Nur wenn ich mit einem Smartphone neben der Wiege aufwachse, kann ich mich nicht automatisch in der digitalisierten Welt zurechtfinden


Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Bonn

SOundSO gesehen: Digitalisierung der Bildung

Bildergalerie: Eindrücke vom Abend in Dortmund

Stimmen vom Abend in Karlsruhe

Auszug der Bürgerstimmen in Karlsruhe:

  • Deutschland ist im Bildungsbereich weltweit nur Mittelmaß
  • (Digitale) Infrastruktur, Ausstattung an den Schulen ist teilweise mangelhaft
  • VR ersetzt keine Lehrer
  • Es ist ein Skandal für sich, dass es Schulen nicht gelingt, bis zum Ende der Schullaufbahn die kindliche Neugierde ihrer Schüler zu bewahren
  • Lehrer können durch digitale Medien gezielter und personalisierter auf die Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen -> Geht über eine reine „gut-mittel-schlecht-Unterteilung“ hinaus
  • Die Ressource Zeit ist eine sehr begrenzte Ressource (zu beruflicher Bildung am Arbeitsplatz) Wichtige Unterscheidung: Digitalisierung gefährdet Jobs im Dienstleistungsbereich, die klassische Montagearbeit hingegen ist wenn überhaupt durch die Automatisierung gefährdet
  • Es müssen mehr Ressourcen in die Vermittler von digitalen Medien, statt in die Softwares gesteckt werden -> Investition in ‚Lernen‘ und Tutoren statt in abstrakte AR&VR-Technologien

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Berlin

Video: Die Diskussion in voller Länge

Diskussionsformat:
Fishbowl

Die Diskussionsgruppe wird in einen Innen- und einen Außenkreis aufgeteilt. Dabei wird festgelegt, wer zu Beginn aktiv mitdiskutiert und wer erst einmal zuhört. Im Innenkreis diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmenden (ca. 4-5), während die Mehrheit im Außenkreis (bzw. den Außenkreisen) die Diskussion beobachtet. Möchte sich jemand aus dem Außenkreis an der Diskussion beteiligen, so kann ein freier Stuhl in der Mitte eingenommen oder der Platz mit einem Teilnehmer aus dem Innenkreis getauscht werden. Einziges festes Mitglied des Innenkreises ist der Moderator.

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Magedeburg

SOundSO gesehen:
Digitalisierung der Arbeit - Chance oder Gefahr?

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Oldenburg