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13.September 2018

Zu alt für neues Arbeiten?!

Demografischer Wandel in den digitalisierten Arbeitswelten
Nürnberg, JOSEPHS, 17:00 - 19:00 Uhr

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Lübeck

SOundSO gesehen:
Digitalisierung der Arbeit - Chance oder Gefahr?

Video: Die Diskussion in voller Länge

SOundSO gesehen: Digitalisierung der Bildung

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Bonn

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Berlin

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Oldenburg

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Berlin

Stimmen vom Abend in Magdeburg

Auszug der Bürgerstimmen in Magdeburg:

  • Digitalisierung in Unternehmen und der Lebensweise nichts neues; Entwicklung der DIgitalisierung schon lange; Anpassung der Unternehmen bereits gegeben, vor allem im Westen - im Osten kommt man nicht hinterher
  • Bereiche, in den Handlungsbedarfe sind: digitale Infrastruktur, Schulische Einrichtungen, als Orte wo digitales Lernen eine Schlüsselkompetenz sein muss, Rahmenbedingungen für Datenschutz und Beratung für Digitalisierung für Unternehmen 
  • partizipativer Prozess nötig um faire Arbeitsbedingungen zu schaffen 
  • Ersatz von Fachkräften durch Automatisierung und Algorithmen -> Frage: wie mit  denen umgehen, die gut ausgebildet sind aber wegrationalisiert werden? Spezifizierung vorantreiben, neue Arbeitsfelder? 
  • Offene Fragen: Wie soll Deutschland mit global und internationalen (Tech-)Unternehmen mithalten? Was muss geschehen/was brauchen wir? was muss auf politischer Ebene passieren hinsichtlich Schule/Kita/Infrastruktur?

Abschlussfrage eines Zuschauers: “Was würden sie sich konkret wünschen, wie die Arbeitswelt von morgen gestaltet sein soll?”

  • Spath: Bildungsebene stärker dualer ausgerichtet, Verbindung zwischen Unternehmen und schulischen Institutionen zentral
  • Schmicker: Neuer Bereich in der Schule -> Arbeitswelten, Bereiche stärker kennenlernen & Selbstkompetenz der jungen Menschen fördern
  • Kull: in Schulen wird rückwärts gelernt -> erst Interesse der Kinder/Schüler aufnehmen, daran die ersten Lerninhalte auswählen und in Themen einführen (z.B. für unbeliebte Fächer wie Mathe, Physik, etc.), Begeisterung und Interesse fördern; Neuausrichtung der Art und Weise wie wir Lernen
  • Forsch: das Menschen sich nicht nur als Beschäftigte eines Unternehmens sehen, sondern sich mit eigenen Bürgerrechten identifizieren und diese wahrnehmen

Stimmen vom Abend in Berlin

Auszug der Bürgerstimmen in Berlin:

  • Wer soll das entscheiden, wie Digitalisierung zu organisieren ist?
  • Wie kann man Schülern in einer digitalen Welt Demokratieverständnis beibringen - also mit anderen, vielleicht gänzlich anderen Meinungen umzugehen?
  • Medienkompetenz insbesondere für bildungsferne Schichten wichtig in Kombination mit der Förderung sprachlicher Fähigkeiten, insbesondere im Kontext von Fake News.
  • Was bedeutet Digitalisierung im Unterricht hinsichtlich Datenschutz, Urheberrechte, etc.?
  • Mensch muss in der Diskussion immer im Mittelpunkt stehen.

Abschlussstatements:

  • Bedarf von Lehrerinnen und Lehrer in den Diskurs bringen, Umsetzung von Konzepten muss heute sein und nicht erst nach Forschungsvorhaben, Experimentierfreudigkeit, Rahmenbedingungen schaffen
  • Analoges Lernen um Grundlage für digitale Kompetenzen zu schaffen; z.B. Schach spielen um Programmierverständnis zu erlangen
  • Verstehen von digitalen Prozessen wichtiger als Bedienung, Potentiale der Digitalisierung und Technologisierung nutzen, Konflikt- und Diskussionsfähigkeit als auch kollektives Handeln vorantreiben

Video:
Die Diskussion in voller Länge

Stimmen vom Abend in Lübeck

Auszug der Bürgerstimmen in Lübeck:

  • Digitalisierung kann auch einschränken -> Kontrollaspekt vs. Vereinfachung
  • Beispiel der schlechten Arbeitsbedingungen in großen Logistikzentren: Keine technische sondern eine ethische Diskussion
  • Es geht nicht darum, laufend immer mehr Programmierer zu entwickeln; aber wenn man jahrelang in der Schule programmieren lernt, wird man Jugendlichen keine Märchen mehr erzählen können, sie werden technologische Entwicklungen besser einschätzen und hinterfragen können
  • Das Problem ist nicht die Hardware, die können sich Schulen leisten; Schulen finden jedoch kaum Lehrer, die den Schülern Digitalisierung/Informatik vermitteln
  • Wissenserwerb ist nicht mehr „in“ -> Warum Vokabeln pauken, wenn man das Smartphone immer dabei hat?
  • „Digital literacy“ bedeutet nicht nur Kompetenzerwerb im digitalen Bereich, sondern auch Bewusstseinsbildung über den Umgang mit digitalen Medien
  • Der Begriff der „Digital Natives“ ist irreführend; es handelt sich eher um digitale Waisen -> Nur wenn ich mit einem Smartphone neben der Wiege aufwachse, kann ich mich nicht automatisch in der digitalisierten Welt zurechtfinden


Kurz und knapp:
Der Abend auf den Punkt gebracht

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Karlsruhe

Bildergalerie: Eindrücke vom Abend in Dortmund

Stimmen vom Abend in Karlsruhe

Auszug der Bürgerstimmen in Karlsruhe:

  • Deutschland ist im Bildungsbereich weltweit nur Mittelmaß
  • (Digitale) Infrastruktur, Ausstattung an den Schulen ist teilweise mangelhaft
  • VR ersetzt keine Lehrer
  • Es ist ein Skandal für sich, dass es Schulen nicht gelingt, bis zum Ende der Schullaufbahn die kindliche Neugierde ihrer Schüler zu bewahren
  • Lehrer können durch digitale Medien gezielter und personalisierter auf die Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen -> Geht über eine reine „gut-mittel-schlecht-Unterteilung“ hinaus
  • Die Ressource Zeit ist eine sehr begrenzte Ressource (zu beruflicher Bildung am Arbeitsplatz) Wichtige Unterscheidung: Digitalisierung gefährdet Jobs im Dienstleistungsbereich, die klassische Montagearbeit hingegen ist wenn überhaupt durch die Automatisierung gefährdet
  • Es müssen mehr Ressourcen in die Vermittler von digitalen Medien, statt in die Softwares gesteckt werden -> Investition in ‚Lernen‘ und Tutoren statt in abstrakte AR&VR-Technologien

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Magedeburg