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02.April 2019

Veranstaltung:

Algorithmen gegen das Artensterben

Ist Künstliche Intelligenz die bessere Umweltschützerin?
Bürgerhaus Bennohaus Münster, 19–20.30 Uhr

Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

In der Diskussion „Algorithmen gegen das Artensterben“ geht es um die Frage, inwiefern Künstliche Intelligenz zum Schutz von Umwelt und Klima eingesetzt werden kann. Die Einsatzmöglichkeiten für Herausforderungen wie den Klimawandel, Artensterben, Luft- und Wasserverschmutzung sind vielfältig. KI wird beispielsweise ein großes Potential beim Vergleich von Klimadaten oder Beobachten von Tierbeständen beigemessen. Doch wird KI den verheißungsvollen Erwartungen gerecht? Welche Ansätze sind vielversprechend? Und was sind die Grenzen und Risiken ihrer Nutzung?

Diskutieren Sie mit:
Johann Jakob Häußermann
Fraunhofer IAO, Center for Responsible Research and Innovation

Dr. Jan R. K. Lehmann
Universität Münster, Institut für Landschaftsökologie, AG Angewandte Landschaftsökologie und Ökologische Planung

Jun. Prof. Dr. Hanna Meyer
Universität Münster, Institut für Geoinformatik, Environmental Remote Sensing Lab

Moderation:
Dr. Wiebke Borgers
Kommunikation & Beratung, Münster

Format: Fishbowl-Diskussion

Bei einer Fishbowl-Diskussion sitzen die eingeladenen Expertinnen und Experten und die Moderation in einem Kreis in der Mitte (vier bis fünf Stühle plus zwei freie Stühle); alle anderen Beteiligten sitzen in einem oder mehreren Stuhlkreisen rundherum (hiervon kann auch abgewichen werden, falls der Raum dies nicht zulässt). Es sprechen ausschließlich die Personen im inneren Kreis in Form einer moderierten Diskussion. Personen im Außenkreis hören zu, können sich aber jederzeit auf einen der zwei freien Stühle im Innenkreis setzen und mitdiskutieren. Der oder die neu Hinzugekommene hat direktes Rederecht, muss aber den Kreis verlassen, wenn eine andere Person aus dem Außenkreis etwas sagen möchte. In der Praxis entwickelt sich ein Kommen und Gehen, ohne dass dadurch die Debatte abbricht. Wahlweise können die Teilnehmenden vor und nach der Veranstaltung um ein Stimmungsbild mit dem Umfrage-Tool Mentimeter gebeten werden. So können Meinungsänderungen nachvollzogen werden.

Video: Künstliche Intelligenz und Roboter von Soundso gesehen

Umfrageergebnisse in Münster

Bildergalerie: Eindrücke vom Abend in Münster

Video: Ist Künstliche Intelligenz gut oder böse? von Doktor Whatson