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Aktuelle Veranstaltung:

08.März 2018

Arbeiten und Lernen wir in Zukunft nur noch virtuell?

Virtual Reality, Augmented Reality und die Arbeitswelt von morgen
Karlsruhe, ZKM - Museum für Kunst und Medien, 19:00 - 20:30 Uhr

Virtual und Augmented Reality symbolisieren die nächste Etappe in Richtung einer virtualisierten und digitalisierten Welt. Im dreidimensionalen Raum Bilder mittels Handgesten entstehen zu lassen oder durch virtuelle Lernspiele Wissen vermittelt zu bekommen. Wie wir wahrnehmen, arbeiten und lernen wird sich durch diese neuen Technologien grundlegend verändern. Schon jetzt ist dieser Entwicklungsprozess im Arbeitsalltag bemerkbar: In Logistikunternehmen in Form von AR-Brillen zur effizienten Informationsanzeige von Produkten oder im Luft- und Raumfahrtbereich in Form von VR-Brillen als Simulationsapplikationen. Aber auch im normalen Büroalltag könnten diese Technologien bald eine verstärkte Rolle spielen, beispielsweise durch die Erstellung einer virtuellen Kopie des Büros im eigenen Zuhause. Daher stellt sich die Frage, inwiefern diese Technologien den Arbeitsalltag von morgen revolutionieren werden. Und welche Auswirkungen und mögliche Risiken die Einführung von VR und AR auf Arbeit und Bildung haben wird.

Expertinnen und Experten: 
Dr. Sieglinde Jornitz 
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)

Martin Zimmermann
Entwickler des „Cyber Classroom", imsimity GmbH

Janis Venitz
Mercedes Benz Werk Mannheim, Anlaufqualifizierung & Weiterbildungsprojekte - Daimler Trucks

Moderation:
Philipp Schrögel
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Karlsruhe

Stimmen vom Abend in Karlsruhe

Auszug der Bürgerstimmen in Karlsruhe:

  • Deutschland ist im Bildungsbereich weltweit nur Mittelmaß
  • (Digitale) Infrastruktur, Ausstattung an den Schulen ist teilweise mangelhaft
  • VR ersetzt keine Lehrer
  • Es ist ein Skandal für sich, dass es Schulen nicht gelingt, bis zum Ende der Schullaufbahn die kindliche Neugierde ihrer Schüler zu bewahren
  • Lehrer können durch digitale Medien gezielter und personalisierter auf die Bedürfnisse ihrer Schüler eingehen -> Geht über eine reine „gut-mittel-schlecht-Unterteilung“ hinaus
  • Die Ressource Zeit ist eine sehr begrenzte Ressource (zu beruflicher Bildung am Arbeitsplatz) Wichtige Unterscheidung: Digitalisierung gefährdet Jobs im Dienstleistungsbereich, die klassische Montagearbeit hingegen ist wenn überhaupt durch die Automatisierung gefährdet
  • Es müssen mehr Ressourcen in die Vermittler von digitalen Medien, statt in die Softwares gesteckt werden -> Investition in ‚Lernen‘ und Tutoren statt in abstrakte AR&VR-Technologien

Hintergrund:
„VR und die Veränderung unserer Wahrnehmung“

SOundSo gesehen: Digitalisierung der Bildung

Hintergrund:
„Erklärvideo zur VR Anwendung Tilt Brush“

Diskussionsformat:
Fishbowl

Die Diskussionsgruppe wird in einen Innen- und einen Außenkreis aufgeteilt. Dabei wird festgelegt, wer zu Beginn aktiv mitdiskutiert und wer erst einmal zuhört. Im Innenkreis diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmenden (ca. 4-5), während die Mehrheit im Außenkreis (bzw. den Außenkreisen) die Diskussion beobachtet. Möchte sich jemand aus dem Außenkreis an der Diskussion beteiligen, so kann ein freier Stuhl in der Mitte eingenommen oder der Platz mit einem Teilnehmer aus dem Innenkreis getauscht werden. Einziges festes Mitglied des Innenkreises ist der Moderator.

Anfahrt:
ZMK

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