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Aktuelle Veranstaltung:

13.März 2018

Arbeitsplätze mit Zukunft

Wie wir heute die Arbeitswelt von morgen gestalten
Magdeburg, Rathaus der Landeshauptstadt, 19:00 - 20:30 Uhr

Künstliche Intelligenz, Robotik und komplett automatisierte Arbeitsprozesse – die kommenden technologischen und digitalen Umwälzungen werden die zukünftige Arbeitswelt maßgeblich (um)gestalten. Schon jetzt existieren „selbstheilende“ Systeme, so zum Beispiel eine Computersoftware, welche Viren nicht nur automatisch erkennt, sondern gleichzeitig eigene Systemupdates schreibt und sich selbst aktualisiert. Künstliche Intelligenz ist somit, ob in Form des persönlichen Assistenten auf dem Smartphone oder im Sinne des selbstfahrenden Autos, bereits ein kleiner Teil unseres Lebens und wird insbesondere die Arbeitswelt immer stärker beeinflussen. Doch gerade hier sind die Auswirkungen und Folgen schwer absehbar. Wie werden zukünftige Arbeitsplätze der Zukunft aussehen? Welche Arbeitsplätze wird es nicht mehr geben, kommen möglicherweise neue hinzu? Wie werden sich Unternehmen in diesem Prozess entwickeln? Welche Maßnahmen müssen wir jetzt treffen, um auf diese technologischen Umwälzungen vorbereitet zu sein?

Expertinnen und Experten: 
Prof. Dr.-Ing. Dieter Spath
Präsident acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Dr.-Ing. Sonja Schmicker
Institut für Arbeitswissenschaft, Fabrikautomatisierung und Fabrikbetrieb (IAF), geschäftsführende Lehrstuhlleiterin

Silke Kull
Referentin Grundsätze Berufsausbildung und Mitarbeiterentwicklung, Deutsche Bahn AG

Dorothea Forch
ver.di, Gewerkschaftssekretärin, Bereich Telekommunikation und Informationstechnologie

Moderation:
Janine Koska
eingebrand PR-Agentur


Hintergrund:
„Schöne neue Arbeitswelt“

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Magedeburg

Stimmen vom Abend

Auszug der Bürgerstimmen in Magdeburg:

  • Digitalisierung in Unternehmen und der Lebensweise nichts neues; Entwicklung der DIgitalisierung schon lange; Anpassung der Unternehmen bereits gegeben, vor allem im Westen - im Osten kommt man nicht hinterher
  • Bereiche, in den Handlungsbedarfe sind: digitale Infrastruktur, Schulische Einrichtungen, als Orte wo digitales Lernen eine Schlüsselkompetenz sein muss, Rahmenbedingungen für Datenschutz und Beratung für Digitalisierung für Unternehmen 
  • partizipativer Prozess nötig um faire Arbeitsbedingungen zu schaffen 
  • Ersatz von Fachkräften durch Automatisierung und Algorithmen -> Frage: wie mit  denen umgehen, die gut ausgebildet sind aber wegrationalisiert werden? Spezifizierung vorantreiben, neue Arbeitsfelder? 
  • Offene Fragen: Wie soll Deutschland mit global und internationalen (Tech-)Unternehmen mithalten? Was muss geschehen/was brauchen wir? was muss auf politischer Ebene passieren hinsichtlich Schule/Kita/Infrastruktur?

Abschlussfrage eines Zuschauers: “Was würden sie sich konkret wünschen, wie die Arbeitswelt von morgen gestaltet sein soll?”

  • Spath: Bildungsebene stärker dualer ausgerichtet, Verbindung zwischen Unternehmen und schulischen Institutionen zentral
  • Schmicker: Neuer Bereich in der Schule -> Arbeitswelten, Bereiche stärker kennenlernen & Selbstkompetenz der jungen Menschen fördern
  • Kull: in Schulen wird rückwärts gelernt -> erst Interesse der Kinder/Schüler aufnehmen, daran die ersten Lerninhalte auswählen und in Themen einführen (z.B. für unbeliebte Fächer wie Mathe, Physik, etc.), Begeisterung und Interesse fördern; Neuausrichtung der Art und Weise wie wir Lernen
  • Forsch: das Menschen sich nicht nur als Beschäftigte eines Unternehmens sehen, sondern sich mit eigenen Bürgerrechten identifizieren und diese wahrnehmen

Diskussionsformat:
INTELLIGENCE SQUARED

Mit der Option, schon vorher Statements der Experten zu kommentieren sowie über Social-Media Fragen zu stellen, kann man auf vielen Wegen an der Veranstaltung teilnehmen. Diskutiert wird dabei auf einem schlichten Podium und in vier Phasen: Zuerst stellen die Expertinnen und Experten ihre Standpunkte kurz dar. Dann dürfen sich die Expertinnen und Experten gegenseitig Fragen stellen und untereinander diskutieren. Im dritten Teil ist das Publikum gefragt: Es kann sich nun per Wortmeldung oder auch online in die Diskussion einbringen. Im letzten Teil darf jede Expertin und jeder Experte ein kurzes Schlussstatement halten. 

Das Format hat seinen Ursprung in der 2002 in London gegründeten Organisation Intelligence Squared. Sie veranstaltet weltweit Debatten zu gesellschaftspolitisch aktuellen und kontroversen Themen. Die mediale und vor allem interaktive Vor- und Nachbereitung ist ein Hauptmerkmal von Intelligence Squared.

Anfahrt:
Rathaus Magdeburg