Slideshow Header
05.Juli 2019

Veranstaltung:

Artenvielfalt, Landwirtschaft und Künstliche Intelligenz – wie geht das zusammen?

Unterhausdebatte im Rahmen der Leopoldina-Nacht 2019
Leopoldina, Halle, 21–22.30 Uhr

Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

Die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten in Deutschland sinkt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme landwirtschaftlich genutzter Flächen. Können Naturschutz, Grüne Gentechnik oder Agrarrobotik diesen Verlust aufhalten? Diskutieren Sie in der Unterhausdebatte – angelehnt an das britische Parlament – mit Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft. Zeigen Sie mit der Wahl des Sitzplatzes, welche Meinung Sie haben und welche Argumente Sie teilen oder ablehnen.

Diskutieren Sie mit:

Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Frankfurt am Main

Prof. Dr. Thomas Borsch
Zentraleinrichtung Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

Prof. Dr. Andreas Graner
Leibniz‐Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung IPK Gatersleben

Prof. Dr. Frank Ewert
Leibniz‐Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF e.V. Müncheberg

Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein
Albert‐Ludwigs‐Universität Freiburg

Dr. Sebastian Lakner
Georg‐August‐Universität Göttingen

Prof. Dr. Josef Settele
Helmholtz‐Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ Halle (Saale)

Moderation: Michael Stang, Freier Wissenschaftsjournalist (Köln) und Susan Schädlich, Freie Wissenschaftsjournalistin (Frankfurt am Main)

Veranstaltungsfotos: Christof Rieken für die Leopoldina

Format: Unterhausdebatte

Bei der Unterhausdebatte stehen sich Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen Ansichten zu einem bestimmten Thema gegenüber. Nach fünfminütigen Kurzvorträgen sind die Teilnehmenden gefragt, sich für eine Seite zu entscheiden und jeweils hinter den Expertinnen und Experten Platz zu nehmen. Im Anschluss adressiert die Moderation das Publikum mit einigen konkreten Unterfragen zum Thema, die in der Regel mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Die Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit ihre jeweilige Meinung durch erneute Sitzplatzwahl zum Ausdruck zu bringen. Im Anschluss holt die Moderation Begründungen zur Entscheidung aus dem Publikum und Einschätzungen seitens der anwesenden Expertinnen und Experten ein. Die Unterhaus-Debatte orientiert sich am britischen House of Commons („Unterhaus“) und der dortigen Debattenform. Sie ist eine Möglichkeit der Diskussionsgestaltung, in der sich die Positionen zu einer kontroversen Frage unmittelbar gegenüberstehen.

Video: Künstliche Intelligenz und Roboter von Soundso Gesehen

Bildergalerie: Eindrücke vom Abend an der Leopoldina

Anfahrt: Leopoldina