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31.August 2020

Veranstaltung:

Fortschritt – Macht – Verantwortung

Was hat Bioökonomie mit mir zu tun?
State Studio Berlin, 19–20.30 Uhr

Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und eine stetig wachsende Weltbevölkerung sind globale Herausforderungen, die ein Umdenken auf allen Ebenen erfordern. Das Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie will dafür Lösungsansätze aufzeigen, weg von einer auf fossilen Ressourcen basierenden Wirtschaftsform hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Gleichzeitig lädt es Bürger*innen dazu ein, diesen Wandel im Dialog mit Wissenschaft und Forschung aktiv mitzugestalten.

Entwicklungen im Bereich der Bioökonomie eröffnen uns neue Möglichkeiten, stellen jedoch gleichzeitig unsere Beziehung zu Umwelt und Natur vor neue Herausforderungen. Denn die Grenzen zwischen Natur und Technik verschwimmen und unsere Vorstellungen, Lebensstile und Werte verändern sich. In der Diskussion Fortschritt – Macht – Verantwortung geht es um Macht und Verantwortung in einem zukünftigen Leben mit Bioökonomie. Wie wollen wir persönlich und als Gesellschaft mit den neuen Möglichkeiten, die uns die Bioökonomie eröffnet, umgehen? Inwiefern wandelt sich unser Verständnis vom Menschen als Teil der Natur? Und wie beeinflussen diese Entwicklungen unser Handeln?

Diskutieren Sie mit:

Dr. Thomas Hilgers
Universität Potsdam, Institut für Philosophie

Katrin Rust
Vern e.V.

Prof. Dr. Marc F. Schetelig
Universität Gießen, Institut für Insektenbiotechnologie

Moderation: Hanno Burmester


+++ Wissenschaft kontrovers trifft MACHT NATUR +++ 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „MACHT NATUR“ statt, die vom 13. August bis zum 12. September 2020 im STATE Studio ausgerichtet wird.
Aufgrund der Corona-bedingten Maßnahmen wird die Veranstaltung vor Ort vor einem kleinen Publikum stattfinden. Das State Studio wird die Veranstaltung live auf Instagram streamen. Darüber hinaus wird eine Aufzeichnung auf dem WiD-YouTube-Kanal veröffentlicht werden.

Credits der Veranstaltungsfotos: Anne Freitag / STATE Studio

Format: Interaktive Podiumsdiskussion

In der interaktiven Podiumsdiskussion werden unterschiedliche und konträre Perspektiven auf ein Thema einander gegenübergestellt. Die Podiumsgäste artikulieren ihre Positionen, diskutieren miteinander und suchen nach gemeinsamen Lösungen. Die Moderatorin oder der Moderator leitet das Gespräch, arbeitet Gegensätze heraus und arbeitet Punkte der Annäherung heraus. Wichtig im Vergleich zu einer klassischen Podiumsdiskussion ist die frühe Einbindung des Publikums. Darüber hinaus kann das Publikum Fragen und Einwände auf Karteikarten schreiben, die regelmäßig eingesammelt und an die Moderation weitergegeben werden. Die Moderatorin oder der Moderator achtet darauf, dass die Fragen gleichmäßig an die Podiumsgäste adressiert und adäquat beantwortet werden.

Eindrücke vom Abend in Berlin

Aufzeichnung der Diskussion

Kurzfassung der Aufzeichnung