Wissenschaftsjahr 2022 - Nachgefragt!
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Unsere Wirtschaft und Gesellschaft müssen grundlegend transformiert werden, wenn wir nicht in eine katastrophale Erderhitzung hineinlaufen wollen. Der Forschungsstand ist eindeutig, mögliche Lösungspfade für ein nachhaltigeres Wirtschaften und Zusammenleben ebenso; aber wie gelingt uns ein gesellschaftliches Umdenken? Erzeugen Katastrophenszenarien Motivation oder Ohnmacht? Weisen Utopien den Weg oder wiegen sie uns in falscher Sicherheit?

In Kunst und Theater spiegeln sich gesellschaftliche Debatten, soziale Normen werden in Frage gestellt und damit auch neue soziale Realitäten geschaffen. Was kann uns die künstlerische Interpretation der Wirklichkeit über die aktuellen Zukunftsbilder unserer Gesellschaft sagen? Apokalypse oder Utopie – welche Vorstellungen haben wir, wenn wir über Zukunft reden und wie wirken sich diese Zukunftsbilder auf unsere Bereitschaft zu Veränderungen unseres Handelns aus? Und welche Rolle können – oder sollten? - Kunst und Theater daher im gesellschaftlichen Aushandlungsprozess zur Klimakrise einnehmen?

In der Fishbowl-Diskussion im Staatstheater Kassel werden künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven aufeinandertreffen und Stimmen aus dem Publikum, Eindrücke aus dem Kasseler documenta-Sommer sowie Erkenntnisse aus aktuellen interdisziplinären Projekten zwischen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft Raum finden.

"Grüne Utopien oder Weltuntergang“ ist eine gemeinsame Veranstaltung von Wissenschaft kontrovers, einem Projekt von Wissenschaft im Dialog, und UniKasselTransfer im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2022 - Nachgefragt!, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.