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Aktuelle Veranstaltung:

23.Mai 2018

GUTE ARBEIT, GUTES LEBEN?!

Wie neue Arbeitsmodelle unser Leben verändern werden
Berlin, Amerika-Gedenkbibliothek, 19:00 - 20:30 Uhr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) im Rahmen des Themenraums "Arbeit" (17.04.-24.05.2018) am Standort Amerika-Gedenkbibliothek statt (die Auswahlbibliografie kann hier heruntergeladen werden).

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland, aber auch in vielen anderen europäischen Ländern, verstärkt eine Diskussion über die Bedeutung von Arbeit entwickelt, ihrer gerechten Entlohnung und ihren Bedingungen. Sehen wir auf der einen Seite veränderte Arbeitsmodelle und -zeiten, neue Lebensentwürfe und  -bedürfnisse, stehen dem eine voranschreitende Prekarisierung von Arbeitnehmern gegenüber, so zum Beispiel im Pflege-, Kita- und Dienstleistungsbereich. Unter Anbetracht des möglichen Wegfalls ganzer Branchen und Industriezweige durch die Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsprozessen, entfaltet die Frage hinsichtlich unserer Definition von „guter Arbeit“ und ihren Kriterien, dabei eine gänzliche neue Dimension. Aufstrebende Ideen und neue Konzepte wie das Bedingungslose Grundeinkommen stellen hierzu die traditionelle Bedeutung von Arbeit als Mittel zur Generierung von Einkommen infrage. 

Wie also sehen konkrete Ansätze in Bezug auf neue Formen des Arbeitens und Wirtschaftens aus? Welche Rolle spielen hierbei die Sozialsysteme und wie muss ihre mögliche Transformation ablaufen? Schlussendlich geht es aber um die grundlegende Frage: Was macht für Menschen in Deutschland „gute Arbeit“ aus?

Expertinnen und Experten:  
Dipl. Des. Lena Marbacher, Ph.D.
Partnerin des Unternehmens TheDive und Gründerin des Wirtschaftsmagazins Neue Narrative

Dr. Martin Ehlert
Themenbereichsleiter des Promotionskollegs “Gute Arbeit“: Ansätze zur Gestaltung der Arbeitswelt von morgen am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Dr. Clemens Hetschko
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (iab) und am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin

Moderation: 
Christine Watty
Journalistin bei Deutschlandfunk Kultur in Berlin


Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Berlin

Hintergrund: Ranga Yogeshwar über Digitalisierung und den Wandel der Arbeit

Hintergrund:
phoenix Runde „Wie sinnvoll ist das Grundeinkommen?“

Hintergrund:
ARD, Weltspiegel-Doku „Finnland: Experiment Grundeinkommen“

Diskussionsformat:
Science Café

Beim Wissenschaftlichen Nachtcafé sitzt das Publikum in der Regel an kleinen Kaffeetischen. Nach einer kurzen Einführung der Moderation in das Thema und die Vorstellung der Expertinnen und Experten, gibt es eine „Aufwärmrunde“ im Publikum. Die Teilnehmer machen sich untereinander am Tisch bekannt und unterhalten sich in Caféhaus- Atmosphäre über den Grund des Kommens. Ein oder zwei wissenschaftliche Referentinnen und Referenten führen danach in das Thema ein und beleuchten unterschiedliche Aspekte. Im Anschluss diskutiert das Publikum untereinander anhand von zwei bis drei vorbereiteten Fragen.

Nach dieser Runde werden Fragen an die Expertinnen und Experten gestellt und Standpunkte diskutiert. Die Moderation „holt“ diese Statements auch teilweise aktiv an den Tischen ab. Hierzu liegen an jedem Tisch Stift und Papier bereit, damit die Gedanken der Gäste gleich festgehalten werden können. Zum Abschluss holt der Moderator ein Blitzlicht bei den Anwesenden ein.

Anfahrt:
Amerika-Gedenkbibliothek

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