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Klimawandel und Coronapandemie: Was kostet die Welt?

FORSCHA, München, 9.10.2021

“Was kostet die Welt?” - dieses Sprichwort stand einst für ungebremste Konsumfreude. Heute stellt sich die Frage in einem anderen, dramatischen Sinn: Den Klimawandel zu stoppen ist eine Anstrengung, die nicht nur ein gesamtgesellschaftliches Umdenken und das Umstellen unserer Wirtschaft auf eine Bioökonomie erfordert, sondern auch viel Geld kostet. Die weltweite Corona-Pandemie, von der ein Großteil der Gesellschaft auch finanziell betroffen ist, verschärft dabei die Frage nach der finanziellen Verantwortlichkeit: Wer trägt die Kosten für diese Mammutaufgabe der Menschheit? Wie viel darf ein nachhaltiger Lebensstil kosten? Inwieweit stehen Unternehmen in der Pflicht, insbesondere in einer globalisierten Welt? Und auf was sind wir - nicht zuletzt nach zahlreichen Monaten der Einschränkungen - bereit, zu verzichten, um eine Klimakrise abzuwenden? 

Bei der interaktiven Diskussion “Klimawandel und Coronapandemie: Was kostet die Welt?” von Wissenschaft kontrovers ist das Publikum ständig in Bewegung: In einer sogenannten Unterhausdebatte stehen sich Expert*innen mit unterschiedlichen Ansichten zum Thema gegenüber. Die Zuschauer*innen haben die Möglichkeit, ihre jeweilige Meinung durch wechselnde Sitzplatzwahl zum Ausdruck zu bringen. Die Unterhausdebatte orientiert sich am britischen House of Commons („Unterhaus“) und der dortigen Debattenform.

Wissenschaft kontrovers ist eine interaktive Diskussionsreihe, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020|21 – Bioökonomie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.