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07.Oktober 2019

Veranstaltung:

Mit KI gegen Krebs

Wie Künstliche Intelligenz und Robotik die Medizin revolutionieren
Universitätsklinikum Leipzig, Atrium des Kinderklinikums, 19–20.30 Uhr

Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

In der Diskussion „Mit KI gegen Krebs“ geht es um die Frage, wie Künstliche Intelligenz und Robotik in der Medizin genutzt werden, um Diagnosen zu stellen und optimierte Therapien vorzuschlagen. In welchen Bereichen kann Künstliche Intelligenz bereits jetzt Krankheiten besser diagnostizieren als Menschen? Welche Fortschritte in Vorsorge, Diagnose und Therapie sind in Zukunft absehbar? Und welche ethischen Leitlinien brauchen wir, um einen ebenso innovativen wie verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Medizin zu gewährleisten?

Diskutieren Sie mit:

Prof. Dr. Peter Dabrock
Professor für evangelische Theorie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Vorsitzender des Deutschen Ethikrats, Mitglied der Plattform Lernende Systeme

Prof. Dr. med. Florian Lordick
Direktor des Universitären Krebszentrums Leipzig (UCCL)

Prof. Dr. Thomas Neumuth
Stellv. Direktor des Innovationszentrum Computer-assistierte Chirurgie (ICCAS), Leipzig, Mitglied der Plattform Lernende Systeme

Moderation:
Monika Seynsche
Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin

Format: Interaktive Podiumsdiskussion

In der interaktiven Podiumsdiskussion werden unterschiedliche und konträre Perspektiven auf ein Thema einander gegenübergestellt. Die Podiumsgäste artikulieren ihre Positionen, diskutieren miteinander und suchen nach gemeinsamen Lösungen. Die Moderatorin oder der Moderator leitet das Gespräch, arbeitet Gegensätze heraus und arbeitet Punkte der Annäherung heraus. Wichtig im Vergleich zu einer klassischen Podiumsdiskussion ist die frühe Einbindung des Publikums. Bereits zu Beginn der Diskussion werden die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu aufgerufen, mit dem Live-Umfrage-Tool Mentimeter über kontroverse Fragen abzustimmen. Das Stimmungsbild des Publikums wird direkt in der laufenden Diskussion aufgegriffen. Darüber hinaus kann das Publikum Fragen und Einwände auf Karteikarten schreiben, die regelmäßig eingesammelt und an die Moderation weitergegeben werden. Die Moderatorin oder der Moderator achtet darauf, dass die Fragen gleichmäßig an die Podiumsgäste adressiert und adäquat beantwortet werden.

Anfahrt: Universitätsklinikum Leipzig