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Aktuelle Veranstaltung:

23.April 2018

Muss ich jetzt programmieren lernen?

Gefragte Jobs der Zukunft und wie wir uns dafür aus- und weiterbilden
Lübeck, Haus der Wissenschaft , 19:00 - 20:30 Uhr

Mit dem Einzug der Digitalisierung und Technisierung in unsere Gesellschaft bilden sich nicht nur neuartige Arbeitsfelder heraus, auch bestehende Berufe beginnen sich zu transformieren: Von der täglichen Nutzung des Computers im Büroalltag vieler Menschen über die Bedienung von technologischen Hilfsmitteln in der Industrie bis hin zur Programmierung von Webseiten und Applikationen - ein Verständnis von digitalen Prozessen und die Bedienung von computergestützten Programmen ist in vielen Bereichen bereits elementarer Bestandteil. 

Im Kontext dieser Entwicklungen müssen sich auch die Ausbildungs- und Weiterbildungsprofile ändern. Hierbei stellt sich die grundlegende Frage, welche neuen Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen in Zukunft wichtig werden, wie insbesondere junge Menschen schon jetzt darauf vorbereitet werden können und welche Berufe besonders gefragt werden. Daran schließt aber auch die Frage nach der Gestaltung von Weiterbildungsprogrammen für ältere Generationen an, denn gerade diese befinden sich inmitten des digitalen Aufbruchs. Wie müssen sich also Ausbildungsinstitutionen in diesem Prozess transformieren und wie können Ausbilder und Ausbilderinnen schon jetzt darauf vorbereitet werden?

Expertinnen und Experten: 
Prof. Dr. Christiane Ness
Geschäftsführerin der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein GmbH und Präsidentin der Dualen Hochschule Schleswig-Holstein

Dr. Simone Haasler
Leiterin der Abteilung Wissenstransfer von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Köln 

Susanne Schöttke
Landesbezirksleiterin, ver.di Landesbezirk Nord 

Prof. Dr. Philipp Rostalski
Direktor des Instituts für Medizinische Elektrotechnik der Universität Lübeck

Moderation:
Dr. Jens Kube
Wissenschaftskommunikator

SOundSO gesehen:
Digitalisierung der Arbeit - Chance oder Gefahr?

SOundSO gesehen: Digitalisierung der Arbeit

Bildergalerie:
Eindrücke vom Abend in Lübeck

Hintergrund:
Experten-Interview Digitale Kompetenz (DW)

Hintergrund:
„Macht Digitalisierung den Job überflüssig?“

Diskussionsformat:
Fishbowl

Die Diskussionsgruppe wird in einen Innen- und einen Außenkreis aufgeteilt. Dabei wird festgelegt, wer zu Beginn aktiv mitdiskutiert und wer erst einmal zuhört. Im Innenkreis diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmenden (ca. 4-5), während die Mehrheit im Außenkreis (bzw. den Außenkreisen) die Diskussion beobachtet. Möchte sich jemand aus dem Außenkreis an der Diskussion beteiligen, so kann ein freier Stuhl in der Mitte eingenommen oder der Platz mit einem Teilnehmer aus dem Innenkreis getauscht werden. Einziges festes Mitglied des Innenkreises ist der Moderator.

Stimmen vom Abend in Lübeck

Auszug der Bürgerstimmen in Lübeck:

  • Digitalisierung kann auch einschränken -> Kontrollaspekt vs. Vereinfachung
  • Beispiel der schlechten Arbeitsbedingungen in großen Logistikzentren: Keine technische sondern eine ethische Diskussion
  • Es geht nicht darum, laufend immer mehr Programmierer zu entwickeln; aber wenn man jahrelang in der Schule programmieren lernt, wird man Jugendlichen keine Märchen mehr erzählen können, sie werden technologische Entwicklungen besser einschätzen und hinterfragen können
  • Das Problem ist nicht die Hardware, die können sich Schulen leisten; Schulen finden jedoch kaum Lehrer, die den Schülern Digitalisierung/Informatik vermitteln
  • Wissenserwerb ist nicht mehr „in“ -> Warum Vokabeln pauken, wenn man das Smartphone immer dabei hat?
  • „Digital literacy“ bedeutet nicht nur Kompetenzerwerb im digitalen Bereich, sondern auch Bewusstseinsbildung über den Umgang mit digitalen Medien
  • Der Begriff der „Digital Natives“ ist irreführend; es handelt sich eher um digitale Waisen -> Nur wenn ich mit einem Smartphone neben der Wiege aufwachse, kann ich mich nicht automatisch in der digitalisierten Welt zurechtfinden


Anfahrt:
Haus der Wissenschaft

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