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25.November 2020

Veranstaltung:

Nachhaltigkeits- barrieren in der Energiewirtschaft

Warum ist Bioökonomie so kompliziert?
Online, 19:30 Uhr

+++ Hier geht es zum Livestream. +++

Der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und eine stetig wachsende Weltbevölkerung sind globale Herausforderungen, die ein Umdenken auf allen Ebenen erfordern. Das Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie will dafür Lösungsansätze aufzeigen, weg von einer auf fossilen Ressourcen basierenden Wirtschaftsform hin zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Gleichzeitig lädt es Bürger*innen dazu ein, diesen Wandel im Dialog mit Wissenschaft und Forschung aktiv mitzugestalten.

Die Gewinnung von Energie aus Biomasse ist im Grunde so alt wie die Menschheit - und auch heute noch gilt sie als vielversprechender Kandidat für eine Umstellung der Wirtschaft auf nachwachsende Rohstoffe. Aus land- und forstwirtschaftlichen Resten können Wärme, Strom und Kraftstoffe erzeugt werden. Doch der Bedarf an Biomasse kann schon jetzt nicht mehr durch Abfälle gedeckt werden, auch potenzielle Lebensmittel kommen als Energielieferanten in Betracht. Neben spezifischen Problemen der Bioenergie geht es in dieser Diskussion mit Expert*innen darum, wie und auf welcher Ebene wir einen engagierten Dialog über Transformationen führen können. Warum schaffen wir es nicht, wirklich nachhaltig zu werden? Wie können wir lokal agieren und gleichzeitig globale Zusammenhänge im Blick behalten? Und wie können wir die Hindernisse auf dem Weg zur Nachhaltigkeit umschiffen?

Diskutieren Sie mit:

Prof. Dr.-Ing. Christian Berg, TU Clausthal

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Prof. Dr. Daniela Thrän, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung / Deutsches Biomasseforschungszentrum - DBFZ

Moderation: Hannes Schlender, scienceRELATIONS

Das Publikum kann Fragen und Anmerkungen an die Expert*innen via YouTube-Chat oder auf Twitter unter dem Hashtag #AskWissenschaftKontrovers stellen.


Foto: Appolinary Kalashnikova on Unsplash



Format: Online-Diskussion

Die Veranstaltung wird auf dem YouTube-Kanal von Wissenschaft im Dialog gestreamt. Stellen Sie Ihre Fragen via YouTube-Chat oder Twitter unter dem Hashtag #AskWissenschaftKontrovers - wir geben diese an die Moderation weiter.