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08.Oktober 2019

Veranstaltung:

Robo-Reporter und Fake Bots

Wie Künstliche Intelligenz die Medienwelt verändern kann
Alte Aula der Universität Tübingen, 19–20.30 Uhr

Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

In der Diskussion Robo-Reporter und Fake Bots“ geht es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in neuen und alten Medien – sei es in Online-Redaktionen und Zeitungen, Hörfunk oder den sozialen Medien. Die Einsatzmöglichkeiten von KI schaffen eine neue Medienrealität: von Inhaltsgenerierung und Bilderkennung bis hin zu „Deep Fakes“, also täuschend echt wirkenden Bildern oder Videos, die beispielsweise zum Zwecke der Manipulation erstellt werden können. Doch wie funktioniert eigentlich computergenerierter Journalismus? Was sind die Möglichkeiten, was das Missbrauchspotenzial von KI in den sozialen Medien? Brauchen wir gar eine Ethik für ihren Einsatz?

Diskutieren Sie mit:

Prof. Dr. Hannah Bast
Universität Freiburg, Professur für Algorithmen und Datenstrukturen

PD Dr. Jessica Heesen
Universität Tübingen, Forschungsschwerpunkt Medienethik und Informationstechnik, Mitglied der Plattform Lernende Systeme

Moderation:
Gábor Paál
Leiter der Wissenschaftsredaktion im SWR-Hörfunk

Weitere Expertinnen und Experten wurden angefragt und werden in Kürze hier veröffentlicht.

Format: Fishbowl-Diskussion

Bei einer Fishbowl-Diskussion sitzen die eingeladenen Expertinnen und Experten und die Moderation in einem Kreis in der Mitte (vier bis fünf Stühle plus zwei freie Stühle); alle anderen Beteiligten sitzen in einem oder mehreren Stuhlkreisen rundherum (hiervon kann auch abgewichen werden, falls der Raum dies nicht zulässt). Es sprechen ausschließlich die Personen im inneren Kreis in Form einer moderierten Diskussion. Personen im Außenkreis hören zu, können sich aber jederzeit auf einen der zwei freien Stühle im Innenkreis setzen und mitdiskutieren. Der oder die neu Hinzugekommene hat direktes Rederecht, muss aber den Kreis verlassen, wenn eine andere Person aus dem Außenkreis etwas sagen möchte. In der Praxis entwickelt sich ein Kommen und Gehen, ohne dass dadurch die Debatte abbricht. Wahlweise können die Teilnehmenden vor und nach der Veranstaltung um ein Stimmungsbild mit dem Umfrage-Tool Mentimeter gebeten werden. So können Meinungsänderungen nachvollzogen werden.

Anfahrt: Alte Aula der Universität Tübingen