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Aktuelle Veranstaltung:

12.Juni 2018

Stadt, Land, Arbeit?

Arbeit von morgen in Quartieren von heute
Dortmund, DASA – Arbeitswelt Ausstellung, 18:15 - 20:00 Uhr

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) und als Teil einer öffentlichen Fachtagung im Vortragssaal der DASA Arbeitswelt Ausstellung statt (das Programm kann hier heruntergeladen werden). 

Urbanisierung, neue Arbeitsmodelle und veränderte Lebensbedürfnisse – die Frage nach der Zukunft der Arbeit ist eng verknüpft mit demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Das Ruhrgebiet verdeutlicht diesen Umstand in besonderer Art und Weise: Einst Symbol der florierenden Industrie zu Anfang des 20. Jahrhunderts, heute konfrontiert mit den Herausforderungen des tiefgreifenden Strukturwandels, neuen Arbeitsbedürfnissen und dem Missverhältnis zwischen Stadt und Land. So arbeiten in Dortmund bereits mehr als 80 % der Beschäftigten im Dienstleistungssektor, Tendenz weiter steigend. Städte fungieren als die neuen Zentren der Kultur- und Wissensökonomie, als Vorreiter in der Digitalisierung und wirken auf Arbeitgeber und -nehmer immer attraktiver. Gleichzeitig schrumpfen ländliche Gebiete und Kleinstädte, junge Menschen ziehen weg und Infrastruktur beginnt zu veröden. 

Wie wird sich diese Situation in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um Arbeit nicht nur im städtischen sondern auch in ländlichen Gebieten zu ermöglichen? Und welchen Einfluss könnten neuartige Arbeitsformen wie Homeoffice, digitale Büros oder neue Berufsfelder auf diese Entwicklung haben?

Expertinnen und Experten:
Dr. Darja Reuschke
Associate Professor in Human Geography an der University of Southampton

Prof. em. Dr. Dieter Läpple
Stadtforscher und emeritierter Universitätsprofessor an der HafenCity Universität Hamburg

Dr. Stefan Gärtner
Direktor des Forschungsschwerpunktes Raumkapital am Institut Arbeit und Technik (IAT) Gelsenkirchen

Moderation:
Monika Seynsche
Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin

Bildergalerie: Eindrücke vom Abend in Dortmund

Hintergrund:
odysso - Wissen im SWR
„Stadt, Land, Flucht!"

Diskussionsformat:
Fishbowl

Die Diskussionsgruppe wird in einen Innen- und einen Außenkreis aufgeteilt. Dabei wird festgelegt, wer zu Beginn aktiv mitdiskutiert und wer erst einmal zuhört. Im Innenkreis diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmenden (ca. 4-5), während die Mehrheit im Außenkreis (bzw. den Außenkreisen) die Diskussion beobachtet. Möchte sich jemand aus dem Außenkreis an der Diskussion beteiligen, so kann ein freier Stuhl in der Mitte eingenommen oder der Platz mit einem Teilnehmer aus dem Innenkreis getauscht werden. Einziges festes Mitglied des Innenkreises ist der Moderator.

Anfahrt:
DASA – Arbeitswelt Ausstellung

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