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Novel Food, 26.8., 20 Uhr, Nirgendwo

Auch dieses Jahr verwandelt sich das Nirgendwo in Berlin wieder zu einem Ort, an dem Wissenschaft, Musik und Kunst in ungezwungener Atmosphäre aufeinandertreffen: Im Wissenschaftsvarieté Salon Fähig treffen Moderatorin Ines Theileis und Salonkünstler Phillip Golle auf Expert*innen der Bioökonomie und betrachten mit ihnen unterschiedliche Facetten des Themas aus ungewöhnlicher Perspektive.

Ein hoher Wasserverbrauch und Flächenbedarf sowie ein Anteil von knapp 20% an den globalen Treibhausgasemissionen: Der weltweit steigende Fleischkonsum ist nicht nur ein ethisches, sondern auch ökologisches Problem. Durch seinen hohen CO2 Ausstoß ist er dabei kaum noch mit den europäischen Klimazielen vereinbar. Doch gerade hier ist die Akzeptanz für Fleischalternativen am geringsten, zumindest, wenn es um Novel Food geht: Fleischersatz aus Insekten oder in Laboren gezüchtetes sogenanntes In-Vitro-Fleisch ist für viele derzeit noch ein Thema mit Ekel-Faktor. Dabei sind die Vorteile zahlreich, und in anderen Teilen der Welt haben knapp 2 Milliarden Menschen zumindest Insekten bereits in ihren Ernährungsplan integriert. Dr. Florian Fiebelkorn erforscht, inwiefern die Akzeptanz für Novel Food auch hierzulande gesteigert werden kann. Beim Varieté am 26. August erkundet er dabei im Salon Fähig, inwiefern so mit Bioökonomie nicht nur das Klima geschützt, sondern auch ein großer Schritt in Richtung Ernährungssicherheit getan werden könnte.

Wissenschaft kontrovers ist eine interaktive Diskussionsreihe, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2020|21 – Bioökonomie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.